innovative pharma & healthcare visualisierung

Wir sind der kompetente Partner in Sachen Visualisierung für Pharma, Healthcare und medizinische Dienste.

 

Wir optimieren bewusst und individuell das Wahrnehmungserlebnis ihrer Customer & Professionals!

 

Wir verstehen und realisieren, wie Menschen Marken wirklich wahrnehmen, welche Wünsche und Bedürfnisse sie haben, welche Ängste und Sorgen für sie bestehen.

 

Wir nutzen für Sie unsere psychologischen Insights, die wirklich weiterhelfen.

 

Kurt Paulus • Photographer & Art-Direkter • Bildredakteur • Rettungssanitäter • Pharma- & Healthcare Imaging

mit Team + Partner 

 

 

Wir nutzen erfolgreich die „Method Acting" (nach Lee Strasberg) und erreichen dadurch eine authentische und emotionale Körpersprache!

Eine Rolle mit Hilfe eigener erinnerter Gefühle zum Leben zu erwecken – das ist die Kernidee des „Method Acting“. Susan Batson hat Lee Strasbergs Lehre weiterentwickelt mit Anleihen aus der Psychologie: Statt von Gefühlserinnerungen spricht sie von einem „Need“, einem Grundbedürfnis oder einer traumatischen unbewussten Mangelerfahrung. 

 

 

Ohne Emotionen in der Fotografie geht es nicht!

 

Das Besondere an uns Menschen ist, dass wir grundlegende Prozesse zur Regulierung des Lebens nutzen, darunter eben auch Emotionen und Gefühle. Psychologen der Universität Leipzig fanden heraus, dass emotionale Bilder oder Ereignisse in unserer Umwelt vom Gehirn immer wahrgenommen werden – egal, was man zum entsprechenden Zeitpunkt gerade tut. Dieses Wissen nutze ich als Pharma Fotograf und Werbefotograf für das Medizin Bild bei Produktionen vor Ort und auch im Fotostudio. Als Medizin Fotograf setze ich diese Erfahrungen für Sie bewusst ein.

 

 

Wir bieten Ihnen!

 

Gute Beratung entsteht durch Erfahrung und Know-How. Durch die langjährige Arbeit an zahlreichen Kundenprojekten. Meine Grundlage als Pharma Fotograf und Medizin Fotograf besteht jedoch nicht nur aus reiner Erfahrung über vergangene Projekte, sondern durch konstante Fortbildung über das Wissen von psychologische und neurowissenschaftliche Insights. Als Werbefotograf für Medizin Bilder ist meine Herangehensweise, Menschen wirklich zu verstehen damit die Marke wahrgenommen und die Wünsche, Bedürfnisse, Ängste und Sorgen des Konsumenten emotional berücksichtigt sind.

 

 

 

Wir wissen, Produkte werden über verschiedene Wege von Kunden wahrgenommen!

 

Die 5 Sinne ermöglichen, das beworbene Produkt ganzheitlich zu erfassen und auf diese Weise zu einer Bewertung zu kommen. Daher wäre eine ideale Präsentation so zu gestalten, dass dies mit 5 Sinnen erfasst werden kann. Bei der Unternehmensmessage und der zweidimensionalen Produktdarstellung reduziert sich das aber nur auf den Sehsinn und vielleicht noch auf den Gehörsinn. Jedes Bild besitzt entsprechende Codes, die der Betrachter decodiert und aufgrund dieser Decodierung seine Entscheidungen trifft. Es ist genauso wie in der täglichen menschlichen Kommunikation, dass überall Botschaften gesetzt werden mit der Erwartung, dass diese so wie geplant verstanden werden. Daher ist das Ziel der Unternehmen, einen richtigen Code ihres Images zuzuordnen, damit dieser so decodiert wird, wie erwartet und dadurch keine Missverständnisse entstehen.[1] Das menschliche Gehirn befasst sich nicht mit Einzelheiten eines Bildes. Wäre dies der Fall, wäre ein Mensch bereits beim Betrachten des Bildes überfordert.[2] Im Zusammenhang mit Neuromarketing wurden Grenzen der bewussten Wahrnehmung endeckt sowie welchen Anteil die unbewusste Wahrnehmung hat.[3]

Durch das Wissen über das Zwei Pilot-Systeme optimiert wir die visuelle Wahrnehmung!

 

Es befinden sich im Gehirn zwei Pilot-Systeme. Das erste wird Pilot und das zweite Autopilot genannt.[4] Das Gehirn erhält alle Informationen von außen mit Hilfe von 5 Sinnen: Fühlen, Hören, Riechen und Schmecken.[5] Ich beschränke mich bei diesem Beitrag auf die visuelle Wirkung (Sehsinn)! Bevor die Menschen alle Prozesse, die in ihren Gehirnen stattfinden, bewusst wahrnehmen, werden diese durch eine unbewusste Verarbeitungsebene geschleust. [6] Zuerst kommt die Information beim Autopiloten an, der spontan und intuitiv entscheidet.

Der Autopilot (Ebene 2) liebt Geschichten und macht um Argumente und Logik einen großen Bogen, er arbeitet verdeckt und implizit. Nur ein geringer Teil wird an den Piloten (Ebene 1) weitergeleitet. Dieser arbeitet bewusst und ist deshalb vom Betrachter steuerbar. Mit dem Piloten ist ein Mensch in der Lage, komplexe Anforderungen zu bewältigen. Hier werden aber Entscheidungen nicht schnell gefällt. Durch das bewusste Arbeiten wird viel Energie verbraucht und ist deshalb anstrengend.[7]

 

 

Doch der Autopilot war ursprünglich dafür da, um die Menschen vor Gefahren zu schützen oder um das Gehirn nicht mit banalen Entscheidungen zu belasten.

Um die Funktion des Piloten persönlich zu erleben, kann ein Experiment durchgeführt werden. Lesen Sie die Wörter in den Kästchen, dann werden Sie die Schwierigkeit dabei erkennen.[8]

 

 

Warum das so schwer ist, ist einfach zu erklären, die Wörter sind nicht in der Farbe dargestellt, die sie bedeuten. Der Autopilot reagiert automatisch auf die Farben und gibt dem Gehirn ein Signal, dass es grün (1. Wort) ist. Da aber das Gesehene nicht mit dem Autopiloten übereinstimmt, wird das Denken anhand des Piloten aktiviert. Deshalb dauert es jetzt viel länger, bis die komplette Tabelle aufgesagt wird. Der Autopilot ist hier keine große Hilfe mehr und schon wird mehr Energie und Zeit verbraucht.[9]

Es ist wichtig, dass die gesamten Darstellungen (wie z.B. Ambiente, Stimmung usw.) passen.[11]

Um direkt mit dem Autopiloten kommunizieren zu können, müssen Codes so platziert werden, dass alle optischen Kontaktpunkte mit der Marke aufeinander abgestimmt sind. Der Autopilot springt an und die gewünschte Botschaft entfaltet ihre Wirkung.

 

 

 

Durch das Wissen über die visuelle Wahrnehmung und ihren Wirkungsweise, erreichen wir bis zu 95 Prozent der gewünschten Wirkung.

 

Zeitdruck und Reizüberflutung oder wenn der Betrachter mit einer Vielzahl an Informationen einfach überlastet ist, erschweren seine Entscheidungen. In solchen Momenten springt beim Betrachter der Autopilot an. Der Autopilot spielt bei dem Erfassen der Botschaft von Visualisierungen eine entscheidende Rolle.

Gerade wenn nur der Sehsinn als Aufnahmeportal zur Verfügung steht ist das Wissen über visuelle Wahrnehmungen und ihre Wirkungsweisen auf unsere unbewussten und bewussten Entscheidungen von großem Wert. Integriert man für den Autopiloten übereinstimmente Inhalte als Codierung in der visuellen Darstellung, wird die gewünschte Botschaft ihre Wirkung entfalteten.

Quelle:Eine entscheidende Quelle war die Arbeit von Valentina Ostkamp unter Prof. Dr. Bernd Schubert (Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie und Berufsakademie Göttingen) „Beeinflussung von Kaufentscheidungen durch psychische Prozess“ von 2011.

[1] Vgl. Valentina Ostkamp: Beeinflussung von Kaufentscheidungen durch psychische Prozesse, 2011. S. 22. • [2] Vgl. Schleier/Bayas-Linke/Schneider: Codes, 2010. S. 49-50. Ü [3] Vgl. Böhm: Sinn, 2008. S.12. • [4] Vgl. Laubude: Wissen, 2008, Seite 18-19, Vgl. Scheier/Held,: Werbung, 2010 S. 60-61. • [5] Vgl. Laubude : Wissen, 2008, Seite 15. • [6] Vgl. Traindl: Visualisierung, 207, S. 14. • [7] Vgl. Scheier/Held,: Werbung, 2010 S. 60. • [8]   Vgl. Scheier/Held: Werbung, 2010 S. 62. • [9]   Vgl. Scheier/Held: Werbung, 2010 S. 62. • [10]   Vgl. Häusel: Boosting, 2010 S. 13. • [11] Vgl. Scheier/Held: Healthcare, 2008, S. 1-3. • [12] Vgl. Scheier/Held: Healthcare, 2008, S. 1-3