Performance

Wir verstehen die  Kommunikation & Wahrnehmungserwartung ihrer Costumers.

Unser Produktionsteam unterstützen Sie bei der Realisierung ihrer Bild-Botschaft, die wirklich wahrgenommen wird.

 

 

Neue Sonderausgabe "BILDSPRACHE für den Geschäftsbereich Medizin" der JOHANNESBAD HOLDING. 

Siehe "LINK-KLICK" 

 

Gute Beratung entsteht durch Erfahrung und Know-How, durch langjährige erfolgreiche Arbeit an zahlreichen Kundenprojekten! 

Meine Grundlage als Pharma Fotograf und Medizin Fotograf besteht jedoch nicht nur aus reiner Erfahrung über vergangene Projekte, sondern durch konstante Fortbildung über das Wissen von psychologische und neurowissenschaftliche Insights. Als Werbefotograf für Medizin Bilder ist meine Herangehensweise, Menschen wirklich zu verstehen damit die Marke wahrgenommen und die Wünsche, Bedürfnisse, Ängste und Sorgen des Konsumenten emotional berücksichtigt sind.

 

  • Bildbotschafts-Recherche
  • Markt-Analyse anhand Ihrer wichtigsten Konkurrenten (Zahl nach Vereinbarung und Absprache)
  • Verbesserungsvorschläge
  • Kostenplan für eine ganzheitliche Umsetzung (Shooting) mit Beratung

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Wir empfehlen optimale Visualisierung durch Repräsentativerhebung vor der Realisierung!

  • Durch „Psychodrama© – Studien“ von K&A BrandResearch wird nicht diskutiert, sondern ganz nah am Menschen getestet. Projektive Techniken wie Rollenspiele rufen intuitive Handeln hervor und offenbaren die wahren Motive. 
  • Wichtig ist: Einfache, prägnante Visualisierungen, die HealthCare-Professionals und Patienten auf Ihrer Customer Journey helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
  • Nachdenken und diskutieren ist was anderes als echtes wahrnehmen.

Menschen sind überzeugt das Sie vernünftige Wesen sind und sich natürlich auch so. Diese Überzeugung existiert oft auch in den „focus groups“.

kurt paulus  photographer & art-director  mit team + partner

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Wir wollen keine Lippenbekenntnisse, die Bildkonzepte in die Irre führen!

Kostenaufwand dieser Konzeptentwicklung mit Controlling durch die Marktstudie, je nach Umfang

 

 

Wir nutzen Bildeigenschaften - wir schauen lieber als wir lesen!

Lesen Sie gern Broschüren ohne Bilder? Surfen Sie durch das Internet und beachten nur Texte? Sicher geht es Ihnen wie den meisten Menschen: Ohne Bilder verlieren wir schnell das Interesse und langweilen uns. Wir legen die Broschüre beiseite oder klicken uns im Internet weiter.

 

In den PR spielen immer noch Texte die entscheidende Rolle. Jedoch ist Lesen ein Aufwand, den immer mehr Menschen scheuen – wir schauen lieber als lesen. Warum? Das geht schneller und kostet unser Gehirn weniger Energie. Jeder kennt das Gefühl bei Vorträgen: Folien mit Textwüsten überfordern und langweilen uns schnell. Starke Bilder aktivieren und wecken unser Interesse – nach einem Vortrag erinnern wir uns oft nur an die Bilder und Schlagworte.

 

 

Bilder können Gefühle wie Spaß, Glück und Stolz eindrucksvoller, lebendiger und nachhaltiger zeigen als Texte. Selbst Texte sind anschaulicher und interesssanter, wenn sie bildhaft sind. Ein arabisches Sprichwort sagt: „Ein guter Redner kann seine Zuhöhrer mit den Ohren sehen lassen.“ Texte lesen wir vor allem dann, wenn Bilder an ihre Grenzen kommen.

Quelle / Autor: Der Autor: Prof. Dr. Dieter Georg Herbst

 

 

 

„Das Auge isst mit“  -  Food-Darstellung in der Gesundheitsbranche 

 

 

 

© kurt paulus

 

Unser Auge sieht das Essen oft als erstes. Wir erwarten einen bestimmten Geschmack – je nachdem wie das Essen aussieht.

  • Wie ist das Essen angerichtet?
  • Welche Farben hat es?
  • Auf welchem Teller liegt das Essen?
  • Das Auge isst mit!

Besonders Farben sind sehr wichtig. Unser Gehirn kann da total ausgetrickst werden. Es gibt verschiedene Experimente und Studien die zum Beispiel diese Effekte mehrfach bestätigt haben: [3]

  • Naturjoghurt schmeckt nach Erdbeere, wenn er rosa gefärbt ist (sogar dann, wenn die Versuchspersonen von der Täuschung wussten!)
  • Rotwein und Weißwein schmecken gleich, wenn sie die gleiche Temperatur haben und mit verbundenen Augen probiert werden.
  • Orangene Getränke schmecken nach Orange, auch wenn der Geschmack eigentlich Zitrone / Erdbeere / Ananas ist [16][17]

Diese Beispiele sind ganz lustig, werden dir aber in der Realität selten begegnen. Es gibt aber Möglichkeiten, Deinen Sehsinn ganz real für dich zu nutzen für leckereres Essen!

Durch Farben kannst Du Deinen Geschmackssinn auch bewusst austricksen – und so Dein Essen leckerer werden lassen. Wie Du das machst? Das kannst Du bei den Tipps nachlesen, wie Du Dein Essen anrichtest damit es besser schmeckt !

 

„Lecker, eklig, geschmackvoll“ – was uns gut schmeckt entscheidet das Gehirn 

 

 

© kurt paulus

 

Die taktilen Nervenzellen, die Geschmacksknospen und die Nervenzellen aus der Nase (olfaktorische Zellen) leiten dann Signale an das Gehirn. Im Gehirn werden all diese Signale zusammengefügt. Dann erst bewerten wir unser Geschmackserlebnis. Unser Hirn sagt uns ob wir etwas super lecker finden oder den Bissen wieder ausspucken .

Was uns gut schmeckt oder nicht ist kulturell unterschiedlich. In manchen Kulturen essen die Menschen Lebensmittel, die wir in Europa gar nicht mögen. Waren Freunde von Dir schon einmal in Australien? Dort gibt es zum Beispiel den Brotaufstrich Vegemite. Für europäische Geschmäcker die ersten Male total widerlich – Australier schwören darauf. Und es zeigt sich: an Geschmäcker kannst Du Dich gewöhnen! Nach einem Jahr Auslandsaufenthalt in Australien lassen sich so manche Deutsche dann Vegemite schicken. Sie finden den Geschmack inzwischen ebenfalls lecker. Auch essen die Menschen in China zum Beispiel sehr viele glibberige Dinge – und finden diese lecker! In Europa dagegen empfinden wir glibberig dagegen schnell als eklig. [11] [12][13]

Warum ist das so? Es liegt an einem psychologischen Phänomen namens Mere-Exposure-Effekt: je öfter wir Dinge sehen, essen, fühlen, tun, … desto positiver bewerten wir diese. Du magst keine Oliven? Wenn Du ganz oft trotzdem Oliven isst, wird Dein Gehirn seine Meinung irgendwann darüber ändern. Du fängst an, Oliven lecker zu finden. Das klappt aber natürlich nicht mit allem: nicht-essbare Lebensmittel wird Dein Geschmackssinn weiterhin als nicht lecker empfingen. Da ist unser Gehirn evolutionär geprägt um uns zum Beispiel vor giftigen Pflanzen zu schützen [15]. Aber gerade an in Europa kulturell unbekannten Geschmäckern wie scharfer Chili-Soße, Gewürzen wie Koriander oder eben Vegemite kann Dein Gehirn mit der Zeit Gefallen finden. [14 ]

Auch, ob wir gesundes Essen als lecker oder nicht so lecker empfinden, wird durch unseren kulturellen Hintergrund bestimmt. „Ungesund“ ist in den USA mit „lecker“ assoziiert, in Frankreich ist es genau anders herum. Da ist „gesund“ mit „lecker“ assoziiert . [11]

[1] https://flavourjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13411-015-0031-3

[2] https://www.onmeda.de/g-medizin/geschmacksverlust-1226.html

[3] https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0950329314001980

[4] https://link.springer.com/article/10.1007/s12078-010-9067-z

[5] https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10408399309527614

[6] https://biblio.co.uk/book/sex-life-food-when-body-soul/d/249056087

[7] https://deavita.com/lifestyle/kochrezepte/teller-anrichten-speisen-regeln-tipps.html

[8] kochen-fuer-angeber.de/allgemeine-tipps-fuer-das-anrichten-auf-dem-teller/

[9] https://www.urgeschmack.de/schoen-essen/

[10] https://www.rnz.de/nachrichten_artikel,-Essen-Trinken-Die-richtige-Aufmachung-Speisen-geschmackvoll-anrichten-_arid,208333.html

[11] https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0950329312001334

[12] http://www.bbc.com/future/story/20160125-why-some-cultures-love-the-tastes-you-hate

[13] http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.824.665&rep=rep1&type=pdf

[14] https://www.lebensmittellexikon.de/m0002850.php

[15] www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/menschlicher-geschmack-seit-80-000-jahren-sensibel-fuer-bitteres-a-366912.html

[16] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/j.1365-2621.1980.tb06562.x

[17] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/dev.420280405