Ohne Emotionen geht es nicht!

Emotionen im Bild bei Medizin Fotoshootings sichtbar machen als Medizinfotograf.

Der Mensch nutzt grundlegende Prozesse zur Regulierung seines Lebens, vor allem Emotionen und Gefühle, das ist das Besondere. 95 Prozent was uns bekannt ist, liegt tief in unserem Unterbewusstsein. Diese Emotionen sind in unseren Genen schon seit Millionen Jahren verankert. Gefühle dagegen sind nur fünf Prozent und geben den Emotionen praktisch ein Gesicht. Lassen Sie uns dieses Wissen nutzen!

 

 

 

Medizin Fotografie • Medizintechnik Fotografie • Pharma Fotografie Deutschland

 

  

 

Emotionen im Bild bei Medizin Fotoshootings sichtbar machen.

Schließlich bahnt sich eine Emotion in Mimik, Gestik, Klang der Stimme und Verhaltenstendenzen praktisch unweigerlich einen Weg nach außen – die Rede ist hier von der expressiven und der Verhaltenskomponente. Gerade dieser Aspekt steckt auch schon in dem Begriff selbst: „Emotion“ geht auf die lateinischen Wörter „ex“ und „movere“ zurück und bedeutet sinngemäß Bewegung nach außen. Die subjektive Komponente, also das bewusste Gefühl (siehe: Bewusste Gefühle), wird uns oft erst im Nachhinein deutlich – wenn überhaupt.

 

 

Emotionen machen das Leben lebenswert, sind zentraler Bestandteil unseres Seelenlebens. Aber sie sind noch mehr: mächtige Bewertungssysteme, die uns viele Situationen automatisch einschätzen lassen, so dass wir schnell und richtig reagieren können.

 

 

 

Schließlich bahnt sich eine Emotion in Mimik, Gestik, Klang der Stimme und Verhaltenstendenzen praktisch unweigerlich einen Weg nach außen – die Rede ist hier von der expressiven und der Verhaltenskomponente. Gerade dieser Aspekt steckt auch schon in dem Begriff selbst: „Emotion“ geht auf die lateinischen Wörter „ex“ und „movere“ zurück und bedeutet sinngemäß Bewegung nach außen. Die subjektive Komponente, also das bewusste Gefühl (siehe: Bewusste Gefühle), wird uns oft erst im Nachhinein deutlich – wenn überhaupt.

 

 

 

Emotionen bringen Farbe ins Leben

So kämpfen die Wissenschaftler selbst mit den grundlegenden Begrifflichkeiten. Dies brachten die beiden Emotionsforscher James Russell und Ernst Fehr in einem viel zitierten Satz auf den Punkt: „Jeder weiß, was eine Emotion ist, bis er gebeten wird, eine Definition dafür zu geben.“ Gestritten wird, ob es wie etwa bei Geschmacksrichtungen eine gewisse Anzahl Grundemotionen gibt, aus denen sich alle anderen zusammensetzen lassen (siehe: Die Wurzeln der Gefühle). Uneinigkeit herrscht, wie genau Motivationen und Emotionen zusammenhängen und sich voneinander abgrenzen lassen. Immerhin der Unterschied von Emotionen und Stimmungen ist Konsens: Emotionen sind vergleichsweise kurzlebige Reaktionen auf einen – äußeren oder gedanklichen – Anlass, Stimmungen eher länger anhaltende, weniger stark ausgeprägte Zustände, oft ohne erkennbaren Auslöser.

Bei allen Definitionsschwierigkeiten ist klar: Emotionen bringen Farbe in unser Leben. Nicht immer nur schöne und harmonische Farben. Aber versucht man sich das Leben ohne sie zu denken, streng sachlich und rational, ohne Gefühl und Mitgefühl, wäre die menschliche Existenz gespenstisch grau, leer und ohne jede Bedeutung. Auch ginge viel von dem verloren, was uns als Personen und unsere Lebensgeschichten jeweils einzigartig macht. Die individuelle Emotionalität ist ein entscheidender Teil unserer Persönlichkeit. Und es sind gerade die mit starken Emotionen einhergehenden Episoden in unserer Vergangenheit, die uns geprägt haben und unsere Identität ausmachen. Schon die persönliche Erfahrung zeigt, dass man sich an die erste Liebe besser und lebhafter erinnert als an den Geografie-Stoff aus der 10. Klasse. Und die Wissenschaft kann inzwischen bestätigen: Emotionale Ereignisse graben sich besonders tief ins Gedächtnis ein.

Emotionen sind unerlässlich dafür, überhaupt Entscheidungen zu treffen und auf unsere Umwelt in angemessener Weise zu reagieren. Oder wie Antonio Damasio, Neurowissenschaftler an der University of Southern California und wohl einer der bekanntesten Köpfe seiner Zunft es formuliert: „Emotionen sind kein Luxus sondern ein komplexes Hilfsmittel im Daseinskampf.

 

 

Wichtiges Instrument zur Kommunikation

Schließlich haben Emotionen auch für das soziale Miteinander eine zentrale Funktion. Ein Großteil unserer Kommunikation geschieht, wenn auch oft unbewusst, durch die Übertragung von Emotionen über deren Ausdruckskomponenten – also über Dinge wie Mimik, Gestik Körpersprache und Stimmlage. So können wir uns auf ein Gegenüber einstellen, ehe dieser lang und breit sein Anliegen in Worte gefasst hat, oder nehmen in größeren Menschenansammlungen blitzschnell wahr, wo bedeutsame Dinge vor sich gehen, wo es sich teilzuhaben lohnt oder wo möglicherweise Gefahr droht.

Wie viel allein an dieser sozialen, kommunikativen Komponente hängt, wird am Autismus deutlich. Menschen mit dieser Entwicklungsstörung sind gewissermaßen Analphabeten im Hinblick auf das Erkennen non-verbaler Emotionsvermittlung. Weil sie den emotionalen Ausdruck anderer nicht verstehen können, tendieren zu einem stark von der Umwelt zurückgezogenen Leben. Und das ist nur eine von vielen emotionalen Störungen, die das soziale, private und berufliche Leben grundlegend beeinträchtigen.

Quelle: Prof. Dr. Alfons Hamm https://www.dasgehirn.info

 

 

Unser Know How für Ihren Erfolg


Durch „Method Acting zu authentischer Körpersprache. 


Eine Rolle mit Hilfe eigener erinnerter Gefühle zum Leben zu erwecken – das ist die Kernidee des „Method Acting“. Susan Batson hat Lee Strasbergs Lehre weiterentwickelt mit Anleihen aus der Psychologie: Statt von Gefühlserinnerungen spricht sie von einem „Need“, einem Grundbedürfnis oder einer traumatischen unbewussten Mangelerfahrung.

 

 

 

"MENSCHEN VERSTEHEN VISUALISIERUNG GESTALTEN"


Wir optimieren bewusst und individuell die Wahrnehmungserwartung der Costumer, Professionals & Patienten!


Wirklich verstehen, wie Menschen Marken wahrnehmen. Welche Wünsche und Bedürfnisse bestehen. Welche Ängste und Sorgen. Psychologische Insights, die wirklich weiterhelfen.

 

 

 

"Visualisierung ganz nah dran am Menschen und seinen Gefühlen" (Quelle K&A Brand Research | Partner)


Nur für die wenigsten Entscheidungen hat man Zeit. Die allermeisten fallen schnell: Innerhalb von Sekunden treffen wir jeden Tag bis zu 100.000 Entscheidungen. Das Bewusstsein verschlingt 80 Prozent der Energie im Gehirn. Nur 20 Prozent stehen dem Unterbewusstsein zur Verfügung. Für alles, was die Routine übersteigt, muss der Organismus neue Netzwerke anlegen, Botenstoffe und Signalkaskaden in Sekundenschnelle hochfahren und andere Körperfunktionen drosseln. 

Versuche haben gezeigt, dass es nicht funktioniert, mit unbewussten Befehlen gezielt bestimmte visuelle Anreize entstehen zu lassen. Was aber wohl klappt, ist, dass man das Gehirn unterschwellig durch eine visuelle Codierung, in eine bestimmte Richtung lenkt.

 

Ohne Emotionen geht es nicht!

"Das Besondere an uns Menschen ist, dass wir grundlegende Prozesse zur Regulierung des Lebens nutzen, darunter eben auch Emotionen und Gefühle. Aber wir verbinden sie mit geistigen Prozessen in einer Art, dass wir eine neue Welt um uns herum schaffen" Der Hirnforscher Antonio Damasio hat sich im Interview mit Technology Review über Gefühle als biologischen Forschungsgegenstand geäußert. Der Mensch unterschätze Gefühle noch immer. Antonio Damaso, renommierter Professor für Hirnforschung an der University of Southern California, hat im Interview mit Technology Reviewüber aktuelle Erkenntnisse in den Neurowissenschaften der letzten Jahre gesprochen. Die Wichtigste: Jahrzehntelang hatten Biologen Emotionen und Gefühle als uninteressant abgetan. Damaso zeigte, dass sie jedoch für lebenserhaltende Prozesse fast aller Lebewesen von zentraler Bedeutung sind. "Das Besondere an uns Menschen ist, dass wir grundlegende Prozesse zur Regulierung des Lebens nutzen, darunter eben auch Emotionen und Gefühle. Aber wir verbinden sie mit geistigen Prozessen in einer Art, dass wir eine neue Welt um uns herum schaffen", so der Forscher. Es gebe "gewisse Handlungsprogramme", die offensichtlich in unseren Organen und im Gehirn unablässig installiert sind, damit wir überleben, wachsen, uns fortpflanzen und am Ende sterben könnten. "Es ist die Welt der Regulierung von Lebensfunktionen – Homöostasis genannt -, die mich so interessiert und die einen weites Feld von körperlichen Zuständen umfasst."

 

Als Beispiel nannte Damaso ein Handlungsprogramm für Durst, "dass einen dazu bringt, nach Wasser zu suchen, wenn man dehydriert ist". Auch existiere ein Handlungsprogramm für Furcht, wenn man bedroht wird. "Wird das Programm gestartet und hat das Gehirn die Möglichkeit, ein Abbild des körperlichen Erlebens zu erstellen, führt dies dazu, dass ein geistiger Zustand auftaucht." Im Aktionsprogramm für Furcht passierten verschiedene Dinge im Körper, die die Person veränderten, "und sie in einer bestimmten Weise verhalten lassen, ob ich will oder nicht".

Für die Zukunft ist Damaso optimistisch, dass es mehr Behandlungsmöglichkeiten für psychische und neurologische Krankheiten geben könnte – insbesondere auch chirurgische. "Insofern wir die neuronalen Prozesse hinter diesen komplexen Funktion verstehen können, gibt es immer auch die Möglichkeit, einzugreifen." Der Mensch greife jetzt schon die ganze Zeit in Hirnfunktionen ein: mit Nahrung, mit Alkohol, mit Medikamenten. "Deshalb sind chirurgische Eingriffe keine große Neuheit an sich. Neu ist, diese Eingriffe so sauber zu platzieren, dass sie zielgerichtet sind." 

Quelle: Ben Schwan

 

 

©  Kurt Paulus - Urheberrecht VG Bild-Kunst Nr. 306117

Die Bilder sind ein urheberrechtlich geschütztes Werk. Zudem sind Bilder eine geschützte Marke- und/oder Warenzeichen.

Eine Vervielfältigung oder die Verwendung der Bilder auf dieser Homepage in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen, ist ohne ausdrückliche Zustimmung des derzeitigen Rechtsinhabers, nicht gestattet!